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Anstehende Termine

Dez
13

Freitag, 13.12.2019 18:30 - 20:00

Dez
14

Samstag, 14.12.2019 19:00 - 22:30

Dez
16

Montag, 16.12.2019 19:30 - 21:00

Dez
20

Freitag, 20.12.2019 18:00 - 20:00

Dez
27

Freitag, 27.12.2019 19:00 - 23:00

Auch heuer fand wieder, aufgrund von Terminüberschneidungen leider etwas verspätet, am dritten Wochenende im Oktober vom 16.-17.10 die 24-Stundenübung unserer Jugendfeuerwehr statt. Dabei verbringen die Jugendlichen circa einen Tag lang im Feuerwehrhaus und meistern verschiedene Übungseinsätze.
Nach dem Besuch des Memminger Jahrmarktes, bei dem viele spannende Attraktionen und Stände von den Jugendlichen besucht wurden, kehrten wir ins Feuerwehrhaus zurück um das Schlaflager herzurichten.
Kurz vor 21:00 Uhr ertönte zum ersten Mal der Hausalarm. Die Lagemeldung des ersten Einsatzes beinhaltete einen Spaziergänger, der auf der alten Markt Rettenbacher Straße unter einem umgefallenen Baum lag.

Neben der Medizinischen Erstversorgung, der Verkehrsabsicherung und dem Ausleuchten der Unfallstelle wurde mit unseren Lufthebekissen versucht den Verletzten schonend unter seiner drückenden Last zu befreien. Während des Einsatzes stellte sich heraus, dass die dreijährige Tochter der verletzten Person im Schockzustand weggelaufen ist. Umgehend wurde in unserem Kombi eine zentrale Registrierungsstelle für Suchtrupps aufgebaut, die die Suchmaßnahmen koordinierte und überwachte. Beide Personen konnten damit zeitnah gerettet bzw. gefunden werden. Anschließend wurde der Baum mit Hilfe einer Säge zerlegt und die Straße bzw. der Weg gesäubert um nachfolgenden Spaziergängern wieder einen hindernisfreien Durchgang zu ermöglichen.

Um etwa 23:20 Uhr wurden die Jugendlichen erneut aus ihren abendlichen Freizeitbeschäftigungen wie z.B. Kartenspielen oder dem Anschauen eines Filmes gerissen. Zu diesem zweiten Einsatz wurden sie zu einem PKW-Brand am Schachenbad alarmiert. Hierbei wurde eine ausgeschlachtete und von den Betriebsmitteln befreite Autokarrosserie mit Holzpaletten gefüllt um einen Autobrand auf ungefährliche Weise simulieren zu können. Die Löschwasserversorgung stellte durch die Nähe zu einem offenen Gewässer kein größeres Problem dar, sodass das Feuer dem Zugführer nach kurzer Zeit als gelöscht gemeldet werden konnte.

     

Nach der Nachtruhe und noch vor dem Frühstück wurden die Jugendlichen am Samstagmorgen gegen 07:15 Uhr zu einer Ölspur gerufen. Diese wurde mit Ölbindemittel fachmännisch abgekehrt und die Straße anschließend mit Wasser und Spüllösung gereinigt. Da in unmittelbarer Nähe zum Einsatzort ein fließendes Gewässer war, wurde dort vorsorglich, durch einen Teil der Jugendlichen, eine Ölsperre errichtet.

Kurz vor dem Mittagessen fand Einsatz Nummer vier statt. Zusammen mit der Jugendfeuerwehr aus Benningen wurde ein Brand eines Landwirtschaftlichen Anwesens in der Josefinenfeldstraße angenommen. Die Jugendfeuerwehr Benningen hatte dabei die Aufgabe unsere Drehleiter mit Wasser aus einem naheliegenden Teich zu speißen um anschließend selbst einen eigenständigen Löschangriff durchführen zu können. Unsere beiden wasserführenden Großfahrzeuge bezogen ihr Löschwasser dabei aus einem Hydranten, welcher sich in Hofnähe befindet.

   

Nach dem gemeinsamen Mittagessen wurde begonnen, das Feuerwehrhaus, insbesondere den Jugendraum in dem die Jugendlichen geschlafen haben, zu säubern. Noch während dieser Arbeiten wurde mit einem letzten Übungseinsatz an die Sternwarte gerufen. Dort wurde von Passanten ein unbekannter Geruch, womöglich austretendes Gas, gemeldet.

Die Einsatzstelle wurde dabei großräumig abgesperrt, alle elektrisch betriebenen Geräte vermieden und ein provisorischer Dekontaminationsplatz errichtet. Zwei Trupps gingen mit je einem Gasspürgerät und einer Wärmebildkamera vor, um auf die Quelle des deutlich wahrnehmbaren Geruchs zu stoßen. Dabei entdeckten sie hinter der Sternwarte einen offenen Kanister mit einem ihnen unbekannten Stoff. Sie gaben die Gefahrgutnummer an den Führungskombi durch, welcher in einem mitgeführten Buch nachschlagen konnte, um welchen Stoff es sich handelte und welche Gefahren davon ausgehen. Es stellte sich heraus, dass es sich lediglich um ein nicht explosives Pestizid handelte. Der Behälter wurde daraufhin verschlossen und die Umgebung mit unserem Lüfter belüftet.

   

Nach diesem Einsatz wurde die Reinigung des Gerätehauses zügig fortgesetzt, sodass für die Jugendlichen gegen 15:30 nach Hause gehen konnten. Damit endete eine erfolgreiche 24-Stundenübung, aus welcher die Jugendlichen viele lehrreiche Dinge in ihr zukünftiges Feuerwehrleben mitnehmen werden.

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