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Anstehende Termine

Mai
27

Freitag, 27.05.2022 18:00 - 19:30

Mai
30

Montag, 30.05.2022 19:30 - 21:30

Jun
3

Freitag, 03.06.2022 18:00 - 19:30

Jun
3

Freitag, 03.06.2022 19:00 - 23:00

Jun
20

Montag, 20.06.2022 19:30 - 21:30

Auch dieses Jahr war es wieder soweit. Von Freitag, den 24.10.2014 bis Samstag, den 25.10.2014 hielt die Ottobeurer Jugendfeuerwehr wieder ihre alljährliche 24-Stundenübung ab. Um 18:00 Uhr fanden sich die Jugendliche wie auch die Jugendausbilder am Feuerwehrhaus ein. Nach der Begrüßung und einer Einweisung durch die Jugendwarte richteten die 21 anwesenden Jugendlichen im Jugendraum des Feuerwehrhauses ihr Bettenlager ein. Um ca. 18:40 Uhr ertönte zum ersten Mal der Alarm. Gemeldet war ein Brand in einem alten Mühlengebäude in der Ulrichstraße in Ottobeuren. Fünf Personen wurden noch im Gebäude gemeldet.

Mit zwei Angriffstrupps wurde die Personenrettung vorgenommen. Vor dem Gebäude wurde mittels der mobilen Pumpe TS-8 aus der Günz, sowie aus einem Hydranten Wasser entnommen und ein Löschaufbau durchgeführt. Zusätzlich setzte die Drehleiter noch ihren Wasserwerfer ein. Nach ca. 50 Minuten waren alle fünf vermissten Personen gerettet und der „Brand“ gelöscht.

Im Feuerwehrhaus angekommen wurden die Fahrzeuge wieder Einsatzbereit gemacht. Anschließend gab es noch eine verdiente Brotzeit für alle Jugendlichen. Nach dem Abendessen machten es sich alle im Unterrichtsraum, in dem ein Film zur Abendgestaltung eingelegt wurde, bequem.

Um ca. 21:30 Uhr alarmierte der Hausalarm zur zweiten Übung an diesem Abend. Diesmal ging es zu einem Verkehrsunfall zwischen einem Pkw und einem Lkw. Eine Person war im Pkw eingeklemmt. Durch den Aufprall verlor der Lkw seine Schuttmulde, welche die Beine eines Passanten (dargestellt durch einen Übungspuppe) unter sich begrub. Die Person im Pkw wurde mittels Spreizer und Schere von den Jugendlichen befreit. Die Person unter der Schuttmulde wurde mit unseren speziellen Hydraulikstempeln unter der schweren Last gerettet. Gegen 22:40 Uhr waren wir wieder zurück am Feuerwehrhaus und die Jugendlichen konnten ihren Filmeabend fortsetzen.

Um 23:50 Uhr wurden sie schließlich noch zu einer Vermisstensuche in den Bannwald alarmiert. Gemeldet wurdet ein dementer Herr aus dem Altenheim, der nach seinem täglichen Abendspaziergang nicht mehr zurückkehrte. Am Wanderparkplatz an der Ottostraße versammelten sich alle ausgerückten Fahrzeuge. Hier wurden die Jugendlichen in vier Gruppen eingeteilt. Bewaffnet mit Taschenlampen und Funkgeräten ging es dann nach einer kurzen Einweisung los. Die einzelnen Gruppen erhielten verschiedene Laufkarten, um die Waldwege systematisch ablaufen zu können. Ein Jugendlicher übernahm in unserem Kombi 11/1 die Einsatzleitung und Überwachung der vier Gruppen. Nach ca. einer Stunde konnte die verwirrte Person gefunden und zum Sammelplatz verbracht werden.

Nach diesem Einsatz konnten alle ab ca. 01:15 Uhr ihre wohlverdiente Nachtruhe ohne weitere Zwischenfälle genießen.

Morgens 07:45 Uhr: Der Hausalarm ertönt, die Nachtruhe war vorbei. Komplett ausgerüstet besetzten die Jugendlichen unsere Fahrzeuge. Es wurde zu einer ausgelösten Brandmeldeanlage im Kloster alarmiert. Noch bevor wir zum Alarm ausrückten, kam von unserer Leitstelle die Meldung, dass die Anlage bereits zurückgestellt wurde und kein Ausrücken mehr notwendig sei.

Nach dem „Weckalarm“ gab es für die Jugendlichen ein reichhaltiges Frühstück. Im Anschluss wurde abgespült und aufgeräumt sowie das Bettenlager abgebaut.

Während dem Aufräumen alarmierte der Hausalarm zu einer Personenrettung. Beim Versuch seine Katze von einem Baum zu retten, stürzte der Besitzer einen Hang herunter. An der Einsatzstelle kümmerten wir uns zuerst um die verunglückte Person. Nachdem die Person gerettet und versorgt war, wurde noch die Katze mit der Drehleiter vom Baum gerettet.

Nach diesem fünften Einsatz wurde das Feuerwehrhaus geputzt, gesaugt und gereinigt. Für 12 Uhr war das Mittagessen vorgesehen. Hierzu kam es aber nicht, denn um 11:45 Uhr ertönte erneut der Alarm zu unserem letzten Übungseinsatz für dieses Jahr. Zusammen mit der Jugendfeuerwehr Zell ging es zum Tennisplatz am Schachenweiher. Hier erwartete den ausgerückten Kräften ein brennender Müllcontainer. Unsere Zeller Kameraden saugten das Löschwasser mittels TS-8 aus dem Schachen und versorgten unsere Drehleiter. Unser Tanklöschfahrzeug baute gleichzeitig einen eigenständigen Löschaufbau auf. Zusammen konnte der brennende Container nach ca. 10 Minuten rasch abgelöscht werden.

Daraufhin wartete auf alle Kameraden endgültig das „verspätete“ Mittagessen. Zusammen bei hausgemachter Penne Bolognese tauschten sich die Jugendlichen untereinander über das Erlebte aus und ließen die erfolgreich abgelaufene 24-Stundenübung 2014 ausklingen.

 

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Bericht: Dennis Forstmeier
Bilder: Daniel Ruf, Philipp Hampp