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Anstehende Termine

Dez
16

Montag, 16.12.2019 19:30 - 21:00

Dez
20

Freitag, 20.12.2019 18:00 - 20:00

Dez
27

Freitag, 27.12.2019 19:00 - 23:00

Dez
28

Samstag, 28.12.2019 19:00 - 23:00

Jan
10

Freitag, 10.01.2020 18:30 - 20:00

Am Samstag, den 25. Mai 2019, fand bei uns der erste "Action-Day" für unsere Atemschutzgeräteträger/-innen statt. Hier galt es, ab 09:30 Uhr, an verschiedenen Stationen, im und ums Feuerwehrhaus verteilt, unterschiedliche Aufgabenstellungen und Übungen unter Atemschutz zu absolvieren.

An der ersten Station konnten die Atemschutzgeräteträger/-innen ihre handwerklichen Fähigkeiten unter Beweis stellen. Hier musste mit Halligan-Tool (Brechwerkzeug) + Feuerwehraxt, Trennschleifer, Säbelsäge, Rettungs- und Kettensäge gearbeitet werden. An Station zwei wurde der Umgang mit der Korbsteuerung unserer Drehleiter geübt. Über verschiedene Hindernisse galt es, mit dem Einreißhaken, Luftballone in Gitterboxen zum Platzen zu bringen. Die dritte Aufgabe fand auf dem Dach unseres Anbaus, sowie im Schlauchturm statt. Vom Fahrzeug aus musste eine 60 Meter lange und mit Wasser gefüllte C-Leitung, über das Dach in die oberste Etage des Schlauchturms, verlegt werden. Oben im Dachboden ging es dann weiter in unsere hauseigene Atemschutzübungsstrecke, in der verschiedenste Hindernisse verbaut sind. Hier mussten die Teilnehmer einen Durchgang bewältigen.

Direkt nach der Mittagspause ging es dann mit einer Einsatzübung weiter. In einem Abbruchhaus im Ortsgebiet wurden ein Kellerbrand, ein Zimmerbrand sowie ein Dachstuhlbrand simuliert. Jede Einsatzstelle wurde von mehreren Atemschutztrupps abgearbeitet. Hierzu wurde beim "Kellerbrand" das komplette Kellergeschoss mit einer Nebelmaschine verraucht. Zusätzlich simulierten wir eine Brandstelle mit unserem Fire-Trainer, die abgelöscht werden musste. Beim Zimmerbrand wurden zwei Personen in einer ebenfalls verrauchten Wohnung vermisst. Diese mussten durch die eingesetzten Trupps gesucht werden. Erschwerend kam hier hinzu, dass die Türen der Wohnung verriegelt waren und ein Zugang mittels Brechwerkzeug geschaffen werden musste. Der Dachstuhlbrand wurde zunächst von der Drehleiter aus "bekämpft", ehe sich der Trupp aus dem Korb einen Zugang durch das Dach ins Innere des Dachstuhls verschaffte. Ein zweiter Trupp riegelte dabei zeitgleich, über das Treppenhaus des Gebäudes, das Dachgeschoss als Brandabschnitt, mit unserem Fognailsystem, ab. Mit viel Anstrengung und Schweiß wurden hier alle Stationen sehr erfolgreich abgearbeitet.

Nach kurzer Aufrüstungsphase erfolgte der letzte Übungseinsatz. Diesmal galt es eine ABC-Lage (Gefahrgut) auf unseren Alarmparkplätzen hinter dem Feuerwehrhaus abzuarbeiten. Beim Abladen eines Fasses wurde dieses beschädigt, dadurch trat eine unbekannte Flüssigkeit aus und der Fahrer des LKWs verlor sein Bewusstsein, so das angenommene Szenario. Unsere Atemschutzgeräteträger mussten in Folge dessen einen Not-Dekon-Platz aufbauen, um die primäre Personenrettung vollständig durchführen zu können. Parallel rüsteten sich mehrere Trupps mit speziellen leichten Chemikalienschutzanzügen aus, um sowohl den Dekon-Platz zu bedienen als auch eine Lagestabilisierung, durch eine Fassabdichtung, zu realisieren. Auch hier wurde wieder von allen Teilnehmer präzise gearbeitet, sodass auch dieser Übungseinsatz erfolgreich abgearbeitet wurde.

 

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